Diebstahl Management Beratung

Professionelles Diebstahl Management aus München

Erfahrung und Kompetenz

Zur Reduzierung von Schwund im Groß- und Einzelhandel, wie Diebstahl, Unterschlagung und Betrug, aber auch zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden ist es erforderlich, alle Risiken und Schwachstellen zu kennen und mit geeigneten Konzepten und Maßnahmen das nötige Sicherheitsklima zu schaffen. Durch sinnvolle Minimierung von Sicherheitsrisiken und gezielter Prävention können der Ertrag und das Einkaufsklima erheblich verbessert werden.

Diebstahl Management kurz erklärt

Diebstahl Management auch (Loss Prevention Management) genannt, hat das Ziel, Verluste jeglicher Art wie Diebstahl von Geld oder Waren, Kreditkartenbetrug oder andere elektronische Manipulationen frühzeitig zu erkennen und aufzudecken.

Diebstahl Management aus München

Diebstahl Prevention, Detektive, Schulungen für den EInzelhandel

Im Detail – Diebstahl Management aus München…

Ladendiebstahl in Deutschland

In Deutschland ist rund jede zehnte bekannt gewordene Straftat ein Ladendiebstahl, rund jeder vierte bekannt gewordene Tatverdächtige ein Ladendieb. Ladendiebe gibt es in allen Bevölkerungsschichten. Bevorzugtes Diebesgut sind Waren des gehobenen Lebensbedarfs, Luxusgüter, aber auch Elektronikartikel und Kleidung. Notdiebstahl ist selten, fast jeder Ladendieb hat genug Geld zum Bezahlen des gestohlenen Gutes – meist hat er es sogar bei sich. Das Dunkelfeld beim Ladendiebstahl wird auf über 90 % geschätzt – auf jeden erkannten Ladendieb kommen mindestens zehn unerkannte Diebe. Inventurdifferenzen lassen sich nicht allein auf Ladendiebstahl zurückführen; fast die Hälfte der Differenzen machen Personaldiebstahl, Lieferantendiebstahl, Irrtum, Bruch und Verderb aus.

Ladendiebe nutzen günstige Gelegenheiten, verbunden mit der Vermutung, unbeobachtet zu sein. Alle Altersgruppen sind vertreten: Kinder und Jugendliche stehlen, weil sie sich vor Freunden behaupten wollen, also Mutproben, zum Taschengeld-Aufbessern und als Nervenkitzel. Aber auch erwachsene Kunden langen im Kaufhaus kräftig zu, und die Altersgrenze ist unbegrenzt. Es stehlen nicht nur sozial Schwache, sondern auch die Besserverdienenden. Tatzeitspitzen liegen in den Zeiten, zu denen die meisten Kunden im Haus sind. Oft kommt den Ladendieben die Unübersichtlichkeit und das Fehlen von Überwachungseinrichtungen zugute. Dabei verraten sie sich häufig durch ihr unübliches Verhalten – sie konzentrieren sich auf das Umfeld und nicht auf die Ware. Ein anderes Verhalten ist bei gewohnheitsmäßig vorgehenden Ladendieben zu finden. Sie gehen oft gemeinschaftlich vor und lenken das Personal zielgerichtet ab. Die materiellen Schäden für den Einzelhandel sind gewaltig, sie werden auf 2,63 Mrd. € geschätzt. Nach den Feststellungen der Polizei werden Diebe immer dreister und arbeiten oft mit Tricks. Sie scheuen sich auch nicht vor Drohungen und Gewaltanwendungen. Dabei treten bei den Opfern neben möglichen physischen Schäden oftmals auch gravierende psychische Beeinträchtigungen auf, die nicht selten zu einer Traumatisierung führen. Diese Folgen sind für die Opfer von räuberischem Diebstahl oder Raub oftmals nur mit professioneller Hilfe zu verarbeiten.

Die Renner im Ladendiebstahl

Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) ist der einfache Diebstahl in/aus Warenhäusern, Verkaufsräumen und Selbstbedienungsläden im vergangenen Jahr in Deutschland um 1,0 % auf 417.441 Fälle zurückgegangen. Die PKS kann jedoch nicht Kriminalitätswirklichkeit abbilden, eher das Anzeigeverhalten. Sie kann auch nichts aussagen über Art des Diebesgutes oder über Methoden der Diebe. Diese wichtigen Informationen liefert die wissenschaftliche Studie des Centre for Retail Research. Sie besagt z. B., dass kleine und teurere Markenartikel die Renner bleiben, weil sie leicht zu stehlen und gut weiterzuverkaufen sind. Bei Mode- und Bekleidungsartikeln haben es Diebe vor allem auf Accessoires (4,02 %) und Kinderbekleidung (2,76 %) abgesehen, besagt die Studie weiter. Unter den Gesundheits- und Schönheitsprodukten liegen Rasierartikel (3,66 %) und Parfüms (2,74 %) vorne, bei Lebensmitteln sind es Fleischfeinkost (3,1 %) und Käse (3,06 %).

Besonders begehrt sind unter Langfingern auch alkoholische Getränke, Mobiltelefone sowie CDs und DVDs. Knapp 3,4 Mio. Diebe gingen den europäischen Einzelhändlern laut Diebstahlbarometer ins Netz. Nur 4 % davon waren unehrliche Mitarbeiter. Der durchschnittliche Wert des Diebesguts liegt bei ihnen jedoch mit 1.760 € etwa um das 15-fache höher als bei den rund 3,25 Mio. gefassten Ladendieben (114 €). Häufigste Methode im Kampf gegen Warenschwund ist die elektronische Artikelsicherung (EAS). Etwa 38 % der Einzelhändler nutzen diese Möglichkeit, Waren zu sichern. Das Potential, Verluste zu senken, ist laut Diebstahlbarometer noch groß: 28,3 % der Top-50-Klaurenner erfahren bislang keinen besonderen Schutz, so die Studie des Centre for Retail Research.

Wenn der Mitarbeiter klaut

Es ist unbestritten, dass der Schwund im Einzel- und Großhandel nicht nur durch Kunden verursacht wird. Schätzungen von Branchenkennern und wissenschaftliche Studien sind sich einig, dass mindestens ein Viertel der Verluste von eigenen Mitarbeitern verursacht wird. Die Praxis zeigt, dass der Angestellte, dem am meisten vertraut wird, am meisten stehlen kann und am längsten unentdeckt bleibt. Gerade Angestellte, die scheinbar ganz im Interesse der Firma handeln, nutzen dieses Vertrauen, um zu stehlen. Hier helfen gute Arbeitsbedingungen, Kontrollen und eine strikte Trennung zwischen Verkaufsflächen und Personalbereichen. Das Personal darf durch sie gekaufte Waren nur in den Personalbereich mitnehmen, wenn die Ware verpackt und mit einer auffälligen Banderole und dem Kassenzettel versehen ist. Die Banderolen müssen vom Abteilungsleiter abgezeichnet werden. Die Kontrollen bei dieser Verfahrensweise sollten durch externen Dienstleister erfolgen. Zusätzliche Verluste, geschätzt von Fachleuten auf etwa 10 %, sind auf Unzulänglichkeiten bei der Bestandsfortschreibung zurückzuführen.

Gründe für Diebstähle im Handel

Die Hauptmotive der Diebe im Einzelhandel sind erfahrungsgemäß:

  • Lebensführung über die finanziellen Verhältnisse.
  • Geltungssucht, Gier und Mithalten-Wollen in der Gruppe (Markenartikel).
  • geringes oder kein Unrechtsbewusstsein,
  • „Volkssport mit Kick”, „Nervenkitzel” und „Mutproben” bei Jugendlichen,
  • organisierte Bandenkriminalität,
  • vermeintlich günstige Gelegenheit, scheinbar geringes Risiko bzw. hohe Tatanreize,
  • Kleptomanie und Drogensucht und soziale Not
  • Im Detail – Mit den geeigneten Mitteln vor Diebstahl schützen

    Sicherheitsanalyse

    Sicherheitsanalyse durch anerkannte Fachleute

    Beratung

    individuelle Beratung z.B. durch die örtlichen Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen,

    Sicherheitspersonal

    Einsatz von ausgebildetem Sicherheitspersonal zum Kundenempfang, als Detektiv, Videooperator und Doorman,

    Beobachtungsmöglichkeiten

    Beobachtungsmöglichkeiten schaffen – keine Ecken, Winkel und Pfeiler, dafür helle, gut beleuchtete Verkaufsräume,

    Verschlußkonzept

    Warenannahmetüren oder -behälter sind mit qualitativ hochwertigen Schlössern zu sichern,

    Spiegelüberwachung

    an unübersichtlichen Stellen (Konvex)Spiegel montieren,

    Videotechnik

    Überwachung des Verkaufs- und Kassenraumes mit Videokameras,

    Video Hinweis

    Hinweisschilder auf Videoüberwachung am Eingang anbringen,

    Waren Präsentation

    hochwertige Waren in verschlossenen einschlaghemmenden Vitrinen präsentieren und ggf. an Einbruchmeldeanlage anschließen,

    Elektronische Warensicherung

    elektronische Artikelsicherungs-Systeme einsetzen, die nur durch autorisierte Mitarbeiter entfernt werden können,

    Testdiebstahl / Testeinkauf

    Mitarbeiter sensibilisieren und schulen

    Mehrwerte für Datenschutz, Compliance und Loss Prevention Management

    Datenschutz & Sicherheitsseminare

    Datenschutz, Marketing und Sicherheitsseminare mit Mehrwert

    Datenschutz & Compliance Tools

    Geht nicht gibt es nicht. Mit diesen Tools und Anwendungen sind auch Sie sicher dabei!

    Datenschutz
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