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Weiterbildung für Sicherheitsmitarbeiter Asyl

Do you speak english? Diese und viele andere Fragen hören erfahrene Sicherheitsmitarbeiter die in Asyl – und Flüchtlingsunterkünften ihre Arbeit verrichten laufend. Gut wenn man diese Frage dann auch versteht und in der gewünschten Sprache auch kompetent antworten kann. Aber ist das die Realität? Sind alle Sicherheitsmitarbeiter in Asyl Unterkünften und Flüchtlingsheimen in der Lage mit den ihnen anvertrauten Menschen in allen Lebenslagen richtig zu kommunizieren? Wir möchten es einmal hoffen, können es uns aber aufgrund eigener Erfahrungswerte nicht vorstellen. Vor einiger Zeit haben wir von einem Einsatzleiter auf die Frage “sprechen Ihre Mitarbeiter auch englisch?” die lapidare Antwort erhalten “Die sollen deutsch lernen”! Klar, das ist durchaus richtig, hilft aber im aktuellen Tagesgeschäft nicht weiter, denn die sichere Kommunikation soll und muss sichergestellt sein, ohne Wenn und Aber!!!

Kommunikation in Flüchtlingsunterkünften

Vielen ist überhaupt nicht bekannt was mit Kommunikation überhaupt gemeint ist. Es gibt tatsächlich die unterschiedlichsten Arten einer erfolgreichen und vor allen Dingen sicheren Kommunikation. Anfangen möchten wir hier bei der eigentlichen Sprache, also das was man mit Worten versucht einer anderen Person zu übermitteln. Die Umgangssprache welche tatsächlich unter Flüchtlingen neben der Muttersprache herrscht ist definitiv englisch. Eigentlich perfekt, so mag man meinen aber sehr oft verfügen leider auch Mitarbeiter in der Sicherheitsbranche über geringe bis keinerlei Kenntnisse sich in der englischen Sprache verständlich zu machen. Ein enormes Problem welches dadurch verstärkt wird, das viele Sicherheitsmitarbeiter sich schon schwer mit der deutschen Sprache tun. Das liegt darin begründet, dass wenige gut ausgebildete Menschen für einen geringen Stundenlohn eine Tätigkeit im Sicherheitsgewerbe nachgehen möchten. Denn auch hier gilt – gutes Personal ist nicht für lau zu haben – und somit werden Stellen oftmals mit Menschen besetzt, die eben genau diese Sprachkenntnisse nicht vorweisen können.

Deeskalierende Kommunikation für die Sicherheitsbranche

Die 2te wesentliche und auch wichtige Art der Kommunikation stellt die deeskalierende Kommunikation da. In Bereichen in welchen zahlreiche Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Umgangsformen leben kann es sehr schnell eskalieren. Eine zentrale Aufgabe der Sicherheitsmitarbeiter ist es nun, unabhängig ob die sprachlichen Barrieren überwunden werden können, deeskalierend zu agieren. Oftmals sehr schwierig, gilt es nun das nicht verstandene Wort richtig zu deuten und die Wogen zu glätten.

Interkulturelle Kompetenz in der Sicherheitsbranche

Diesen Hinweis liest man sehr oft in behördlichen Stellenausschreibungen von Behörden die mit der Thematik Asyl betraut sind und für die entsprechenden Fachbereiche Mitarbeiter akquirieren, welche eben genau diese Eigenschaft nachweise müssen. Interkulturelle Kommunikation findet man in den Stellenausschreibungen von Sicherheitsunternehmen sehr selten, denn auch Mitarbeiter die in der interkulturellen Kommunikation geschult und ausgebildet sind, werden definitiv einen höheren Stundenlohn erwarten wollen.
Die Fähigkeit mit Menschen aus anderen Kultur – Glaubens – und Wertegemeinschaften richtig umgehen zu können ist enorm. Denn so zeigt man Interesse an der Person mit der man kommunizieren möchte und man versteht auch deren Sichtweise. Die interkulturelle Kommunikation zeigt Verständnis, Respekt und Anerkennung gegenüber anders denkenden Gruppen und Einzelpersonen. Man spricht hier von der sogenannten Augenhöhe und kann Deeskalation und Sprache perfekt und richtig einsetzen.

Seminare für Sicherheitsmitarbeiter in Flüchtlingsunterkünften

Die Seminarwelten von think save! berücksichtigen genau diese oftmals vernachlässigten Kommunikationsarten.

Haben Sie Fragen zu unseren Seminaren, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Gerne helfen wir Ihnen weiter und beraten Sie ausführlich.

Interessanter Beitrag zum Thema

Situation der Sicherheitsbranche in Flüchtlings – Asyl Unterkünften

Es ist ein Boom. Die Flüchtlingskrise und die damit verbundenen Schwierigkeiten und Probleme machen auch vor der Sicherheitsbranche nicht halt. Auf der Einen Seite ein boomender Markt, auf der anderen Seite schon fast bedenklich. Von den Kommunen und Behörden landen täglich Ausschreibungen in den einschlägigen Portalen. Gefordert wird hier nicht viel, neben der Unterrichtung $34a, der gewissenhaften Zahlung des Mindest – oder Tariflohnes wird auf die Kompetenz wenig Wert gelegt. Hauptsache der Preis stimmt. Aber was kann man erwarten für wenig Geld. Somit schon fast bedenklich. Einen interessanten Beitrag zu diesem Thema findet sich im Online Angebot der TAZ.

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